Arbeit in der Frauen Union

Magdeburg, 29.09.2018

Magdeburger Resolution

70 Jahre Frauen Union & 100 Jahre Frauenwahlrecht

Starke Frauen – Starke Gesellschaft

Geteilte Macht ist doppelte Macht! 

Resolution der Frauen Union Sachsen-Anhalt anlässlich der Jubiläumsveranstaltung „ 70 Jahre Frauen Union & 100 Jahre Frauenwahlrecht“, am 29.September 2018 in Magdeburg

Das Frauenwahlrecht wurde nach einem harten Kampf am 12. November 1918 in Deutschland proklamiert. Erstmalig konnte dieses Recht am 15. Dezember 1918 bei der Wahl zur konstituierenden Landesversammlung im Freistaat Anhalt – im heutigen Sachsen-Anhalt-ausgeübt werden. Dies war ein großer Meilenstein auf dem Weg zur Gleichberechtigung der Geschlechter in Deutschland, die 1949 in Artikel 3 des Grundgesetzes Verfassungsrang erhielt. Staat und Gesellschaft wurden in die Verantwortung genommen, eine tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern zu gewährleisten und Frauen in allen Lebensbereichen eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Diesem Ziel verpflichtet wurde vor 70 Jahren die Frauen Union gegründet.

Frauen stellen über die Hälfte der Bevölkerung. Sie sind erfolgreich im Beruf, engagieren sich in der Familie, im Ehrenamt und in der Politik. Mit ihrem Einsatz tragen sie erheblich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Dennoch ist eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen längst nicht Realität. Im Gegenteil: In Schlüsselpositionen von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft und insbesondere in politischen Ämtern und Mandaten sind sie deutlich unterrepräsentiert und es zeichnet sich eine Tendenz zur weiteren Verschlechterung dieser  Situation ab. Seit der Landtagswahl 2016 in Sachsen-Anhalt und der Bundestagwahl 2017 hat sich der Frauenanteil in Parlamenten eklatant verringert und auch in unserer Partei ist er stark rückläufig.

Die Frauen Union Sachsen-Anhalt bekräftigt erneut ihre Forderung, dass der Anteil von Frauen in politischen Ämtern und Mandaten deutlich und nachhaltig zu erhöhen ist. Damit unterstützen wir ausdrücklich die entsprechende Schwerpunktsetzung der Frauen Union der CDU Deutschlands in ihrem Jubiläumsjahr. Das Ziel der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft muss im neuen CDU-Grundsatzprogramm festgeschrieben sein. Wir fordern daher unsere Partei entschieden dazu auf, entsprechende Konzepte, Forderungen und konkrete Zielgrößen zur Umsetzung zu formulieren, um sowohl den Frauenanteil in der CDU als auch den Anteil von Frauen in politischen Ämtern und Mandaten signifikant zu erhöhen.

Weiterhin fordern wir den Deutschen Bundestag auf, im Zuge der für diese Wahlperiode vorgesehenen Wahlrechtsreform geeignete Maßnahmen und auch mögliche gesetzliche Regelungen zu beschließen, um eine paritätische und repräsentative Vertretung von Frauen und Männern in Politik und Gesellschaft zu gewährleisten.

Dass dies möglich ist, zeigt unser Nachbarland Frankreich, in dem nur Parteien mit quotierten Listen zur Wahl zugelassen werden. Und auch in Deutschland wird bereits in mehreren Bundesländern über ein Paritätsgesetz diskutiert, mit dem Parteien von der Wahl ausgeschlossen oder mit Sanktionen belegt werden können, die ihre Liste nicht nach dem Reißverschlussprinzip quotieren.

Wir sind als Frauen der Frauen Union dem Auftrag verpflichtet, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern auch tatsächlich mit Leben zu erfüllen. Das sind wir auch den Pionierinnen des Frauenwahlrechts schuldig.

Unsere Partei, die CDU, geht hier leider nicht mit bestem Beispiel voran. Der Frauenanteil in der Partei ist stark rückläufig und in Ämtern und Mandaten spielen Frauen eine Nebenrolle. Wollen wir als Volkspartei  

auch in Zukunft attraktiv und mehrheitsfähig bleiben, ist es zwingend notwendig, hier eine deutliche Veränderung zur erzielen. Das ist Aufgabe der gesamten Partei.

Hierzu zählt, Frauen in der Mitgliederwerbung spezifisch anzusprechen und die Arbeitsweise der Gremien auf den Prüfstand zu stellen.Das in der Satzung verankerte Frauenquorum muss verbindlich umgesetzt werden. Es muss künftig Vorrang haben vor erklärten Verfahrensordnungen der Partei und erst recht vor praktizierten, nicht satzungsgemäßen Festlegungen. Unser Anspruch ist, dass Listen der CDU obligatorisch zur Hälfte mit Frauen besetzt und die Kandidatinnen gleichermaßen auf den vorderen wie mittleren und hinteren Listenplätzen platziert werden. Offensive Personalentwicklung ist ein Instrument dafür, qualifizierte und engagierte Frauen zu identifizieren und zu fördern. Dazu gehört auch, fachliche und strategische Kompetenzen der Frauen in der CDU wahrzunehmen und die verdiente Anerkennung zu schenken. Eine Partei, die Gleichberechtigung auf all ihren Ebenen und in all ihren Gremien (vor)lebt, leistet auch einen Beitrag zur gleichberechtigten Teilhabe in unserer Demokratie und zu einer chancengerechten Gesellschaft.

Das Jubiläumsjahr ruft uns in Erinnerung: Nach 100 Jahren Frauenwahlrecht ist es endlich Zeit! Zeit für uns Frauen, es unseren Pionierinnen nachzumachen. Zeit, Ergebnisse zu fordern. Zeit für tatsächliche gelebte Gleichberechtigung.

Wir werden als Frauen Union weiter dafür streiten.





KuK zur Kinderbetreuung
 
Kritik – Kommunikation – Kooperation : Wir machen’s vor
 
Seit 90 Jahren haben Frauen in Deutschland das Recht zu wählen.
 
Seit 60 Jahren macht die Frauen - Union Frauenpolitik als Querschnittsaufgabe in allen Politikfeldern.
Seit Jahren wächst die Politikverdrossenheit der Bürger auch in Sachsen-Anhalt, gekennzeichnet durch eine noch nie da gewesene Wahlmüdigkeit.
 
Die Frauen-Union möchte ihren Beitrag gegen Politikverdrossenheit leisten.
 
Wir möchten Frauen, junge wie ältere, berufstätige und arbeitslose, Mütter im Erziehungsjahr und Mütter älterer Kinder zur aktiven Mitarbeit in der politischen Arbeit gewinnen.
 
Wir wissen, dass es in unserem Land viele Frauen gibt, die gute Anregungen für die politische Arbeit haben.

Wir wissen, dass die politische Arbeit heute stärker als je zuvor kritisiert wird.
Aber wir wissen auch, dass Politik nur erfolgreich sein kann, wenn viele bereit sind, mitzumachen.
 
Darum wollen wir mit Ihnen gemeinsam kritisch die Politik im Lande begleiten und kooperativ mit Ihnen zusammen arbeiten.
 
Zur Kritik und Kooperation bieten wir:
  • Informationsgespräche mit den Vorsitzenden Ihres Kreises
  • zwei Schnupperveranstaltungen, eine im Norden und eine im Süden, für Interessenten an und in Vorbereitung der Kommunalwahl
  • ein Mentoring Programm, wenn Sie sich intensiv einarbeiten möchten
  • für Ihre dauerhafte politische Arbeit in Ihrer Nähe eine politisch aktive Frauengruppe, die landes-bundes- und europaweit vernetzt ist und die sich über Ihre Teilnahme freut
  • innovative Ideen, um Ihre aktive Teilnahme an der politischen Arbeit zu unterstützen: sagen Sie uns,
 
ob Sie zu einer Kandidatur in der Kommunalwahl bereit wären, wenn Sie bei der Kinderbetreuung während der politischen Arbeit unterstützt
würden.
 
Wir freuen uns auf Sie, setzen Sie ein Zeichen und gestalten mit,
denn, gemeinsam sind wir stark!
 
Hier zur Umfrage: KUK zur Kinderbetreuung
 
K u K gegen Politikverdrossenheit
Kampagne der Frauen – Union will mehr Frauen in die politische Verantwortung holen
 
Seit Jahren wächst die Politikverdrossenheit auch der Frauen in Sachsen-Anhalt, gekennzeichnet durch eine noch nie da gewesene Wahlmüdigkeit.Landespressekonferenz
 
Von fünf Sachsen-Anhalterinnen gehen nur zwei wählen. Dabei haben Frauen in Deutschland seit 90 Jahren das Recht zu wählen – und unsere Region war Vorreiter:
 
in Anhalt konnten die Frauen vor 90 Jahren zum ersten Mal bei einer Landtagswahl ihre Stimme abgeben.
 
Seit Jahren wächst die Politikverdrossenheit auch der Frauen in Sachsen-Anhalt, gekennzeichnet durch eine noch nie da gewesene Wahlmüdigkeit. Von fünf Sachsen-Anhalterinnen gehen nur zwei wählen. Dabei haben Frauen in Deutschland seit 90 Jahren das Recht zu wählen – und unsere Region war Vorreiter: in Anhalt konnten die Frauen vor 90 Jahren zum ersten Mal bei einer Landtagswahl ihre Stimme abgeben.
 
Seit 60 Jahren fördert die Frauenunion Frauenpolitik als Querschnittsaufgabe in allen Politikfeldern der CDU.
 
„Wir wissen, dass es in unserem Land viele Frauen gibt, die gute Anregungen für die politische Arbeit haben“, so Eva Wybrands, Landesvorsitzende der Frauen-Union Sachsen-Anhalt.
 
Mit der heute gestarteten Kampagne kritisch und kooperativ k u k fordert die Frauen-Union junge wie ältere, berufstätige wie Mütter im Erziehungsjahr auf, die politische Arbeit kritisch zu kommentieren und will sie gleichzeitig zur aktiven Mitarbeit
 
in der politischen Arbeit gewinnen, ganz konkret für die anstehenden Kommunalwahlen, aber auch darüber hinaus. „Deshalb sind wir ab jetzt die ´gläserne Frauen-Union´ - unsere Arbeit ist im Internet zu verfolgen. Wir laden Frauen ein, mit uns über Probleme zu sprechen, die von der Politik beeinflusst werden können und sich einmischen“, so Eva Wybrands. Dazu stellen wir ihnen vor Ort Ansprechpartnerinnen in jedem Winkel Sachsen-Anhalts vor; in zwei regionalen Schnupperveranstaltungen berichten Politikerinnen aus erster Hand über Erfahrungen und aktuelle Möglichkeiten für Frauen in der Kommunalpolitik in Sachsen-Anhalt. Und wer Politik „hautnah“ erfahren möchte, kann an unserem Mentoringprogramm teilnehmen.“
 
Um jungen Müttern den Schritt in die Politik zu erleichtern, wendet sich die Frauen-Union ab heute mit einer Umfrage an sie und will von ihnen wissen, ob eine Unterstützung bei der Kinderbetreuung, z.B. während einer Gemeinderatssitzung, eine politische Arbeit ermöglichen würde. „Wenn wir so den Bedarf ermittelt haben, werden wir parteienübergreifend ein Modell zur Förderung von Müttern und Großmüttern im politischen Ehrenamt auf den Weg bringen. Erste Kontakte mit dem Landesfrauenrat haben wir schon aufgenommen und dort eine positive Resonanz erhalten“, so Eva Wybrands.
 
Und die Mutter, die sich als erstes entscheidet, bei der Frauen-Union mitzumachen, erhält ein nach ihren Wünschen geschneidertes T-Shirt im Partnerlook für Mutter und Kind mit einer pfiffigen Aufschrift.
 
„Mit unserer Kampagne wollen wir einen ersten Schritt auf dem Weg zu einer neuen politischen Kultur der kritischen Begleitung der Politik unseres Landes und der Kooperation mit den Verantwortlichen machen“, fasst Eva Wybrands das Ziel zusammen.


Frauenspezifische Verfolgung

Magdeburger Resolution der Delegiertenversammlung der FU am 06.06.2015 
 
Jeder Mensch hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.
(Artikel 14) Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 
 
Frauenspezifische Verfolgung 
 
Etwa drei Viertel der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder. Sie sind bei der Verfolgung, auf der Flucht und im Exil besonderen Belastungen ausgesetzt.
 
Die Ursachen der Verfolgung, aber überwiegend ihre Formen, sind häufig eng mit dem Umstand verbunden, dass es sich um Frauen handelt. Der Weltbevölkerungsbericht (UNFPA) stellt fest: 
 
„Während eines Krieges oder während bürgerkriegsähnlichen Zuständen innerhalb eines Staates bleibt es gewöhnlich den Frauen überlassen, für das Überleben der Kinder und abhängiger älterer Verwandter zu sorgen. Bis zu 75 Prozent aller Flüchtlinge weltweit sind möglicherweise Frauen. Zwischen 60 und 80 Prozent aller Flüchtlingshaushalte haben einen weiblichen Haushaltsvorstand. Die besonderen Bedürfnisse der Frauen jedoch fanden bisher im Rahmen von humanitären Maßnahmen wenig Beachtung. Bemühungen um die Einbeziehung von Frauen in den politischen Entscheidungsprozess in Flüchtlingsfragen und die Durchführung entsprechender Aktionsprogramme gab es ebenfalls kaum.“ 
 
Bei der Verfolgung, der Flucht und im Flüchtlingslager sind sie häufig Opfer sexueller Belästigung und Ausbeutung. Auf der Flucht erleben viele Frauen sexuelle Nötigung. Nur wenige entgehen Vergewaltigungen.
Schlepper, Schmuggler, Passfälscher und Bürokraten erwarten für ihre Dienste sexuelle Gegenleistungen, vor allem von allein bzw. mit Kindern fliehenden Frauen.
Die Betroffenen kommen traumatisiert in den Zufluchtsländern an. So auch zu uns nach Sachsen-Anhalt.
Dort können und wollen sie nicht über ihre Erlebnisse sprechen, derer sie sich schämen.
Wie aber sollten sie ihre begründete Furcht vor Verfolgung erklären, wenn sie über das, was ihnen in ihren Herkunftsländern oder auf der Flucht angetan wurde, nicht sprechen können? Wie sollen sie dann glaubhaft machen, was sie glaubhaft machen müssen, um nicht zurückgeschickt zu werden?
Die Schwierigkeiten von Flüchtlingsfrauen und Arbeitsmigrantinnen setzt sich beim erschwerten Zugang zu Arbeitserlaubnissen und sozialen Dienstleistungen fort. 
 
Die Delegiertenversammlung 
  • bekennt sich einstimmig und mit Nachdruck dazu, Frauenrechte weltweit zu schützen
  • fordert eine paritätische Beteiligung von Frauen in allen Gremien zu Friedensverhandlungen, Konfliktschlichtung, friedensschaffenden Missionen sowie den Wiederaufbau mit einzubeziehen
  • sieht daher die Notwendigkeit einer weiblicheren Flüchtlingspolitik, die die Belange der Frauen anders begreifen und schützen kann
  • stellt fest, dass die Betroffenen ein Sprachrohr und mehr Ansprechpartnerinnen benötigen

Daher fordert die Delegiertenversammlung der Frauen Union 
  • das Land und die Kommunen auf, den betroffenen Frauen Ansprechpartnerinnen zur Seite zu stellen und dazu bedarfsgerechte Lösungen anzubieten.
  • das Land und die Kommunen auf, eine weibliche psychologische Opferberatung einzusetzen, um eine schnellere Integration zu ermöglichen und den Frauen so Hilfestellungen zu teil werde zu lassen, damit sie ihre traumatischen Erlebnisse verarbeiten können.
  • die Kommunen auf, sofort nach Ankunft der Flüchtlinge die Gelegenheit zu schaffen, mit Unterstützung einer Patin Deutsch zu lernen und noch nicht schulpflichtigen Flüchtlingskindern die Integration in Kitas zu ermöglichen.


Mütterrente 
 
Liebe Frauen,
 
die Frauen Union Sachsen-Anhalt macht sich seit vielen Jahren dafür stark, die Erziehungsleistung der Mütter auch bei der Rente anzuerkennen. 1992 hat die CDU für alle zukünftigen Mütter ein Anrecht auf 3 Entgeltpunkte pro Kind eingeführt; anschließend können sie bis zu weiteren 2,3 Entgeltpunkte erwerben, wenn sie Teilzeit arbeiten. Das kann insgesamt einen Rentenanspruch 145,59 Euro monatlich pro Kind ergeben. Die Mütter, die ihre Kinder vor 1992 bekommen haben, erwerben aber nur einen Punkt und damit 27,47 Euro.
 
Wir wollen den Anspruch auf 3 Entgeltpunkte pro Kind auch für diese Mütter durchsetzen. Das ist gerecht und honoriert die Lebensleistung aller Frauen.
 
Im Bundestag gibt es zurzeit eine Initiative, um das Thema nach vorn zu bringen. Deshalb haben wir eine Petition vorbereitet, um unsere Vertreterinnen in Berlin zu unterstützen. Helfen Sie mit, sammeln Sie mit uns gemeinsam so viele Unterschriften wie möglich!
 
Wir haben die Idee der FU Niedersachsen gern aufgegriffen und wollen das Anliegen ebenfalls in dieser Form unterstützen.
 
Die angefügte Unterschriftensammlung enthält die fertige Petition. Drucken Sie die Seite einfach aus und reichen Sie die Unterschriften spätestens bis zum 25. September bei uns ein.
 
Frauen Union der CDU Sachsen-Anhalt
Fürstenwallstraße 17
39104 Magdeburg
 
Am 29. September 2012 erfolgt die Übergabe im Beisein der Presse an unsere Bundesvorsitzende, Frau Prof. Dr. Maria Böhmer, Staatsministerin im Bundeskanzleramt.


Ihre Eva-Maria Wybrands


Personalentwicklungskonzept
 
2006 wurde von der Frauen–Union auf Anfrage der Parteispitze eine Projektgruppe „Personalentwicklung“ ins Leben gerufen.
 
Diese Arbeitsgruppe sollte in Absprache mit dem Ministerpräsidenten, dem Geschäftsführenden Landesvorstand der CDU und den Landesvorsitzenden der Vereinigungen ein Personalentwicklungskonzept erstellen, das
  1. die Satzung bezüglich der Gleichstellung von Frauen und Männern erfüllt und
  2. angereichert durch die Vorschläge der Gremien der Partei, den besonderen Charakter der Volkspartei zum Leben erweckt.
Unser Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes die CDU als Volkspartei nahe zu bringen, bestehend aus einem Netzwerk, das sich auf Kompetenz und gegenseitigem Respekt von Frauen und Männern geknüpft ist und damit auch ihre Belange respektvoll und mit Kompetenz behandelt.


Europäische Frauenunion – Deutsche Sektion
 
Unter den Vorsitz der Landesvorsitzenden der FU Sachsen-Anhalt, Eva Wybrands, die als internationale Präsidentin die Kommission für Kultur, Wissenschaft und Erziehung leitet, haben Frauen aus 26 Ländern in den letzten 2 Jahren gemeinsam Chancen und Risiken von Frauen bei der Umsetzung der Lissabon-Strategie für Wachstum und Beschäftigung in ihren Ländern untersucht und Lösungsstrategien erarbeitet. Ein Strategiepaper befasst sich mit den Ergebnissen zu Fragen zu geschlechtsspezifischer Qualität und geschlechtsspezifischem Trend in wissenschaftlicher und technologischer Ausbildung und Training, in Forschung und Entwicklung und in Entscheidungsfindungs- prozessen in der akademischen Welt und Forschung untersucht.

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