Mit Herz und Verstand

Unser neues Projekt der Frauen Union der CDU Sachsen-Anhalt "Mit Herz und Verstand"

Mit dem Projekt „Mit Herz und Verstand“ stellen wir Ihnen jeden Monat eine Frau unserer Frauen Union im Interview vor. So lernen Sie insgesamt zehn Frauen und ihre ehrenamtlichen Projekte kennen.

Zum krönenden Abschluss wird eine Festveranstaltung, die von der Frauen Union der CDU Sachsen-Anhalt ausgerichtet wird, stattfinden. Während dieser Veranstaltung können die Gäste eines dieser zehn Projekte auswählen und somit zum „Sieg“ krönen. Das Siegerprojekt erhält einen Preis.



Darf ich vorstellen:  „Mit Herz und Verstand“ Marlis Schünemann
CDU Kreisverband Börde

Projekt Nr. 1:




Der Weg zu unserer ersten Frau "Mit Herz und Verstand" Marlies Schünemann
führte uns zum Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Börde e.V.
nach Haldensleben. Dort wurden wir herzlich von Marlies, ihren Mitarbeitern und einer syrischen Mutter (die extra Gebäck für uns vorbereitet hatte) empfangen.

Bei Kaffee und Kuchen stellte uns Marlies ihre Mitarbeiter, ehrenamtliche Helfer und eine syrische Familie vor und informierte über die vielen Aktivitäten des deutschen Kinderschutzbundes KV Börde e.V.

Interview
Persönliche Daten:
Marlies Schünemann, seit 1997 in der CDU und 1999 in der Frauen Union,
aktiv im Stadtrat und Kreistag

Darf ich Dich nach Deinem Alter fragen? Aber selbstverständlich, knackige noch 74 Jahre, nächstes Jahr wird groß gefeiert!

Familie: 3 erwachsene Söhne und Enkelkinder, die mich auf Trab halten

Beruf: Diplomlehrer für Sport und Geographie, nach der Wende habe ich noch 4 Jahre Sozialkunde studiert

Erzähle von Deinem Projekt...
Im Frühjahr 2009 interessierte ich mich im Rahmen meiner politischen Arbeit im Stadtrat und Kreistag für die Arbeit im Kinder- u. Jugendschutz.
Da der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Börde e.V. (welcher zu dieser Zeit noch in Wolmirstedt angesiedelt war) geschlossen werden sollte, übernahm ich den Vorstand von Holger Stahlknecht.

Kurze Zeit später wechselte ich den Standort. Da ich hier in Haldensleben
wohnte und tätig war, hatte ich Heimvorteil. Somit verfügen wir nun über 3 Standorte.
Ich war mir der Notwendigkeit und Bedeutung des Vereins bewusst und so wurde er zu meinem Lebensmittelpunkt.

Die Räume, die ich von der Wohnungsbaugesellschaft im Waldring vermittelt bekam, waren leer.

Im September 2009 konnten Mitarbeiter für den Kinderschutzbund eingestellt werden und auch die Räume füllten sich Dank Sponsoren mit Inventar.
Aktuell bietet der DKSB folgende Projekte und Angebote an: Krabbelgruppe, Kochen mit Familien, Schulsozialarbeit, begleitete Umgänge, offene Spielnachmittage, Familienpatenschaften, Kleiderbörse,
Familien- und Jugendfahrten, z.B. Henry Maskes Camp für sozial benachteiligte Kinder & vieles mehr.

Es gibt Patenschaften mit Schulen, z.B.  geben Schüler vom Gymnasium Nachhilfestunden. Man könnte noch so viel aufzählen. Hier wird Solidarität und Integration gelebt.

Es gibt viele Netzwerke, sodass Menschen vom Rand der Gesellschaft mit Herz und Verstand aufgefangen werden und der Blick von Außenstehenden für ihre Probleme sensibilisiert wird.

Was sind Deine Ambitionen für die Zukunft? Ich möchte unseren Verein finanziell auf sichere Beine stellen, so dass er auch, wenn ich mich zur Ruhe setze, nicht gefährdet ist.

Was sind Deine Hobbys? Stricken und Kochen
Lieblingsgericht? Königsberger Klopse

Mit wem würdest Du gern mal essen gehen? Mit Holger Stahlknecht in den Herrenkrug Magdeburg

Welches Reiseziel wünscht Du Dir? Reisen mit der Transsibirischen Eisenbahn

Was sind Deine Stärken? Disziplin und Zuverlässigkeit

Was sind Deine Schwächen? Gutmütigkeit (möchte ich aber behalten)

Woher nimmst Du die Energie? Anderen Freude zu bereiten ist Ansporn und schöner Lohn zugleich.

Was würdest Du Dir von der Politik wünschen? Einen wachen Blick auf die Bedürfnisse von Kindern und auch von alten Menschen zu haben, diese zu achten, wertzuschätzen und mehr in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft zu integrieren.
Ich habe folgende Petitionen ausgearbeitet:
1. Kinderrechte im Grundgesetz verankern
2. Weltkindertag, ein freier Tag für alle Kinder in dieser Welt
3. Kinderbildung noch mehr unterstützten

Danke für den schönen Nachmittag in Haldensleben!
Eure Arbeit und das Engagement aller haben uns sehr beeindruckt
und man hatte das Gefühl, dass Ihr seit langem zu einer Familie
zusammengewachsen seid.

Auf unserem Youtube-Kanal: Frauen Union der CDU Sachsen-Anhalt finden Sie das entsprechende Video dazu.




Darf ich vorstellen: „Mit Herz und Verstand“ Ursula Rensmann
CDU Kreisverband Stendal

Projekt Nr. 2:





Unsere 2. Frau mit "Herz und Verstand" aus dem Kreisverband Stendal lädt uns
auf eine Reise zu verschiedenen Orten ihrer ehrenamtlichen Wirkungsstätten ein.
Steckbrief
Name: Ursula Rensmann
Wohnort: Havelberg OT Warnau
Familie: Verheiratet / Erwachsene Kinder
Tätigkeit:  Unruhestand
Mitglied in der CDU und Frauen Union seit 1984
Ehrenamtliche Funktionen: Beisitzerin im Landesvorstand der Frauen Union und Kreisverband Stendal,
Beisitzerin im CDU Kreisverband Stendal und Ortsverband Havelberg, Aufsichtsrat Stadtwerke, Schöffin, Interviewerin Statistische Landesamt und alles Weitere auf unserer Reise….

1.    Ort Warnau
Mein Projekt, das ich für Euch ausgewählt habe, der Sportverein aus meinem Heimatort SSV Havelwinkel .
Ich finde es toll, mit wie viel Eigeninitiative jeder Einwohner hier mitwirkt, der Verein ist der Kitt für unseren Ort. Hier kommt auch die 80jährige Oma mit dem Rollator zum Fußballplatz und feuert die Jungs an. Das wirkt,  sie haben es bis in die Landesliga geschafft.
Deshalb bleibe auch ich hier am Ball und unterstütze den Verein als Schatzmeisterin und Trainerin der Seniorengruppe.
Was ist Deine Ambition: Mir ist es wichtig,  dass dieser Verein bestehen bleibt!

In der Ortsgrupe der Volkssolidarität Warnau bin ich als Kassiererin tätig und organisiere Spielenachmittage, wie z.B. Bingo.

2.    Ort Havelberg
In der Stadtkirche organisiere ich jedes Jahr einen Themenabend,  hierzu lade ich weibliche Referentinnen ein,  z.B Justizministerin Anne-Marie Keding oder  Eva Feußner. Anschließend entstanden beim Büfett interessante Gesprächsrunden.
Im Rathaus leite ich die Schiedsstelle,  mir ist wichtig,  dass die Menschen nach meiner Beratung wieder ein Stück aufeinander zugehen.
Weiterhin bin ich im Stadtrat Havelberg tätig.

Der Naturschutz liegt mir am Herzen, daher unterstütze ich den Förderverein Naturschutz Elbe-Havel-Winkel e.V. als Kassenprüferin.

3.     Ort Klietz
Hier kamen vor 2 Jahren 800 Flüchtlinge an. Im Gemeindehaus der Kirche  organisierte ich mit Dorfbewohnern einmal die Woche ein Begegnungskaffee. 

4.     Ort Tangermünde
Mitglied im Pfarrgemeinderat der katholischen Pfarrei  St. Elisabeth. Unterstützung von Flüchtlingen z.B. bei Behördengängen.

Und nun noch ein paar persönliche Fragen an Ursula Rensmann:

Deine Hobbys? Lesen, meine Ehrenämter

Reisen/Urlaub? Ich pilgere sehr gerne.

Stärken? Organisationstalent, Verständnis für Zahlen, Menschenkenntnis

Schwächen? Ungeduld, gutes Essen

Lieblingsessen? Immer das, was ich gerade für meine Gäste gekocht habe.

Mit wem würdest Du gerne mal essen gehen? Frau Merkel und Reiner Calmund

Motivation? Die Projekte, die ich anfange sind mir wichtig und somit auch die ordentliche Durchführung und Betreuung. Begabungen sind für mich Geschenke und Verpflichtung!

Was wünschst Du Dir von der Politik? Das nach den Versprechen auch Taten folgen.

Liebe Ursula, es war eine sehr beindruckende Reise durch die schönen Orte im Elb-Havel-Land, an denen Du ehrenamtlich tätig bist. Sehr beeindruckend ist die Vielfältigkeit Deiner Aufgaben, trotzdem wird jedes Projekt mit vollem Einsatz von Dir betreut.

Danke, dass es Menschen wie Dich gibt.

Auf unserem Youtube-Kanal: Frauen Union der CDU Sachsen-Anhalt finden Sie das entsprechende Video dazu.






Darf ich vorstellen: "Mit Herz und Verstand" Bärbel Bühnemann -
CDU Kreisverband Magdeburg

Projekt Nr. 3




Der Weg zu unserer dritten Frau „Mit Herz und Verstand“ führte uns zu Bärbel Bühnemann nach Magdeburg. Sie erzählte uns in einer gemütlichen Kaffeerunde von ihren vielseitigen ehrenamtlichen Aktivitäten und uns wurde schnell klar, dass diese nette Dame nichts davon hält, die Hände in den Schoss zu legen.


Steckbrief
Name: Bärbel Bühnemann
Wohnort: Magdeburg
Familie:   ledig / ein erwachsener Sohn und ein Enkel
Beruf: Lehrerin für Chemie und Biologie an der Sekundarschule bis 2010
Mitglied der CDU und FU seit 26 Jahren  


Ehrenamtliche Funktionen:
- Beisitzerin im Vorstand der FU Kreisverband Magdeburg
- Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Neue Neustadt Magdeburg seit 2011
- Sachkundige Einwohnerin im Ausschuss für Gesundheit und Soziales
- Sprecherin der GWA Gemeinwesen - Arbeitsgruppe Neue Neustadt, die GWA hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität im Stadtteil zu verbessern z.B. durch Aufhübschen von alten Spielplätzen, verwahrloste Grundstücke dem Ordnungsamt melden oder die Organisation von Kinderfesten und Feste, um die Integration von Ausländern zu fördern.


Ein Funkeln in den Augen war zu erkennen, als sie über die Arbeit im evangelischen Gemeindekirchenrat der Nikolaigemeinde Magdeburg Neustadt berichtete. Hier kämpft sie im Bauausschuss für die Erhaltung der schönen Schinkelkirche. „Im Jahr 2024 soll der Klang einer neuen Orgel zu hören sein“ schwärmt sie.

Erzähle von Deinem Hauptprojekt:
„Ich engagiere mich ehrenamtlich bei dem Deutschen Familienverband Sachsen-Anhalt e.V., indem ich Flüchtlingen 1 - 2 mal in der Woche Deutschkurse anbiete. Hierbei geht es vorrangig um Frauen, Kinder und ältere Männer, denen die offiziellen behördlichen Deutschkurse nicht zugänglich sind.
Um den Frauen mit Kleinkindern den Deutschkurs ebenfalls zu ermöglichen, dürfen sie bei mir auch ihre Kleinkinder mitbringen.“
Weihnachten gab es sogar ein Geschenk von den Teilnehmern für die Lehrer, das hat Bärbel Bühnemann sehr gefreut.

Sollte dieses Projekt gewinnen, würde sie vom Preisgeld Arbeitsmaterial besorgen.
„Ich finde es sehr wichtig für die Integration der Frauen und Kinder zu sorgen, weil sie der
Schlüssel zu einer moderneren Denkweise sind.“


Liebe Bärbel, was sind:
Deine Ambitionen? Die Arbeit mit den Menschen für die Menschen
Deine Hobbys? Mein Enkel, Auto fahren, backen, kochen und natürlich die Ehrenämter  
Reist du gerne? Ja, auf Grund meiner Gesundheit aber vorwiegend in Deutschland
Traumziel?  USA
Wobei kannst du dich entspannen? beim Fernsehen        
Deine Stärken? Soziales Engagement, Umgang mit Menschen, Fröhlichkeit
Deine Schwächen? Sprachschwäche beim Wort „NEIN“
Lieblingsessen? Schnitzel mit Kartoffeln, Bohnen oder Spargel
Mit wem würdest Du gerne mal Essen gehen? Frau Merkel
Woher nimmst du Deine Energie? Aus der Freude am Gestalten
Was wünscht du Dir von der Politik?
Frei nach dem Spruch: „Dem Volk mehr auf’s Maul schauen!“
Wie definierst Du die Vereinigung der Frauen Union? Sie kümmern sich um spezifische Themen der Frauen, wie z.B. Gleichberechtigung, Anerkennung der geleisteten Arbeit, Rente usw.

Die Projektvorstellungen sind nur kurze Ausschnitte, die die vielfältigen Aktivitäten aufzeigen, welche mit „Herz und Verstand“ geleistet werden.
Christine Schulze fiel in diesem Zusammenhang das Zitat von Antoine de Saint-Exupéry
aus „Der kleine Prinz“ ein: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!“  

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Darf ich vorstellen:  „Mit Herz und Verstand“ Dr. Gabriele Haseloff
CDU Kreisverband Wittenberg

Projekt Nr. 4



Der Weg zu unserer vierten Frau „Mit Herz und Verstand“ führte uns zu Dr. Gabriele Haseloff nach Wittenberg.

Persönliche Daten

Dr. Gabriele Haseloff, Wittenberg
verheiratet, 2 Kinder, Zahnärztin im Ruhestand
CDU-Mitglied seit 42 Jahren, Kreisverband Wittenberg

Ehrenamtliche Funktionen:

Stadträtin in 5 Legislaturperioden
Buchpatin der Luther-Gedenkstätten-Stiftung

Mitglied: Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft-Landesverband Sachsen-Anhalt
Ausschuss Kultur-Schule-Sport–Soziales
Betriebsausschuss-Kommunale Bildung
Bürgerstiftung Wittenberg
Förderverein-Rosarium Sangerhausen - Rosenpatin
Vorstand der CDU-Ortsgruppe Wittenberg

Erzählen Sie bitte von Ihrem Hauptprojekt:
Nach der Wahl meines Mannes zum Ministerpräsidenten im April 2011 trat das Ehepaar Fasshauer (Geschäftsführer des DMSG-Landesverbandes Sachsen-Anhalt) an mich heran, mit der Bitte, um Übernahme der Schirmherrschaft. Ich musste nicht lange überlegen, kannte ich doch Patienten mit Multipler Sklerose aus meiner zahnärztlichen Tätigkeit und wusste um die Belastung, welche diese Diagnose für die Betroffenen und deren Angehörige bedeutet.

Seit dieser Zeit bemühe ich mich bei vielen Gelegenheiten diese Erkrankung in das öffentliche Bewusstsein zu bringen und für die Betroffenen und den Landesverband mit seinen vielen Selbsthilfegruppen auch Spenden zu sammeln. Hierbei konnte ich schon viel Unterstützung erfahren. Es gab mehrere Benefizkonzerte und Spenden von Privatpersonen. Auch der CDU-Kreisverband Wittenberg unterstützte die Selbsthilfegruppen vor Ort durch eine Spendensammlung beim Sommerfest. Jedes Jahr kochen mein Mann und ich gemeinsam mit Sponsoren in einem Küchenstudio in Halle. Ich bin so dankbar, dass ich hier helfen kann, obwohl es mir immer noch nicht so leicht fällt, Sponsoren anzusprechen.
Ich besuche Selbsthilfegruppen vor Ort und komme mit Betroffenen und Angehörigen ins Gespräch. In netter Erinnerung ist ein Treffen der Gruppen Wittenberg und Dessau mit der Frauen Union in Wittenberg. Alle sind bereichert nach Hause gegangen.

Liebe Fr. Dr. Haseloff, was sind Ihre Ambitionen? Ich möchte auch in der Zukunft diese Aktivitäten weiter verfolgen und vielfältig helfen.

Ihre Hobbys? Leider bleibt nicht viel Zeit dafür. Ich lese sehr gern, besonders historische Romane. Gemeinsam mit der Familie würde ich gern mehr unternehmen. Besonders am Herzen liegen mir meine 5 Enkel, da nehme ich mir natürlich immer Zeit.

Reisen Sie gerne? Wenn ich nicht so eingebunden wäre, hätte ich noch viele Reisepläne: Wien, Budapest, Amsterdam, Rom, Kroatien, England, Italien, Donaukreuzfahrt

Wobei können Sie sich entspannen? Entspannen kann ich am Besten bei entsprechender Musik im Grünen, auf meiner Terrasse mit einem guten Buch oder mit Freunden.

Ihre Stärken? Ich kann emphatisch auf Menschen zugehen und sehr gut zuhören (was sicher auch mit meinem Beruf verbunden ist). Ich bin ausgleichend und habe einen starken Gerechtigkeitssinn. Ich kann gut organisieren, bin optimistisch und der „Ruhepol“ in der Familie

Ihre Schwächen? Mein Perfektionismus, der von sich und anderen oft zu viel fordert. Kann nur ganz schwer-nein-sagen. Süßigkeiten!!
Lieblingsessen? Schnitzel mit Spargel und einem guten Saale-Unstrut-Wein
Mit wem Sie gerne mal Essen gehen? Ich würde am liebsten mit meinem Mann in aller Ruhe essen gehen, schaffen wir leider viel zu selten.

Woher nehmen Sie Ihre Energie? Meine Energie nehme ich aus meinem Glauben, der Familie und dem Wissen, anderen Menschen helfen zu können.
Was wünschen Sie sich von der Politik?

Die Politik, vom Bund bis zur Kommune, sollte Menschen mit Handicap noch mehr Beachtung schenken und konkret vom Land wünschte ich mir, dass Selbsthilfegruppen wieder finanziell unterstützt werden.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg bei den ehrenamtlichen Tätigkeiten!


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Darf ich vorstellen: „Mit Herz und Verstand“ Bettina Fügemann
CDU Kreisverband Harz

Projekt Nr. 5




@ Jürgen Meusel

Der Weg zu unserer fünften Frau „Mit Herz und Verstand“ führte uns zu Bettina Fügemann in den Kreisverband Harz.

Interview

Persönliche Daten:

-    1956 geboren
-    Buchhändlerin
-    verheiratet
-    1990 Runder Tisch Ballenstedt
-    1990 Arbeitsbeginn in der Stadtverwaltung Ballenstedt
-    Studieninstitut für kommunale Verwaltung Magdeburg - Beamtin im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst
-    Amtsleiterin
-    Veröffentlichung erstes Buch
-    2019 Ruhestand
-    seitdem freie Autorin
-    zwei erwachsene Kinder
-    einen Enkelsohn

Ehrenamtliche Funktionen:

Mitglied der CDU
      -    Stellvertretende Vorsitzende der Frauen Union KV Harz
-    Bundesfachausschuss Gesellschaftlicher Zusammenhalt
-    Landesfachausschuss Finanzen

Vorsitzende:
-    der komba-gewerkschaft Sachsen-Anhalt
-    des Fördervereins Roseburg e.V.
-    des Akzentevereins für Kultur, Jugend und Soziales Ballenstedt e.V.


Mitglied im:
-    Friedrich-Bödecker-Kreis Sachsen-Anhalt e.V.
-    Förderverein der Schriftsteller e.V.
-    Kulturwerk der deutschen Schriftsteller e.V.


Mitglied der evangelischen Kirche


Erzählen Sie bitte von Ihrem Hauptprojekt:

Nachdem ich in der Stadtverwaltung Ballenstedt als Amtsleiterin tätig war, begegneten mir immer mehr Kolleginnen und Kollegen, die meinen Rat in arbeits- und dienstrechtlichen Angelegenheiten suchten. Ich stieg tiefer in das Thema ein, besuchte Weiterbildungen und wurde schließlich Mitglied der Kommunalgewerkschaft KOMBA.
Ich wurde in den Vorstand der Landesvertretung gewählt. Bald darauf wurde ich Vorsitzende der komba-gewerkschaft in Sachsen-Anhalt.

Fotos:


Liebe Fr. Fügemann, was sind Ihre Ambitionen?

Als Vorsitzende der komba-gewerkschaft setze ich mich für die im öffentlichen Dienst beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Beamtinnen und Beamten ein.
Unsere Interessenvertretung steht unseren Mitgliedern bei der Bewältigung der zunehmend schwierigeren Berufsbedingungen zur Seite. Bundesweit sind wir für über 90.000 Mitglieder ein kompetenter Ansprechpartner. Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder gegenüber Politik, Arbeitgebern und Dienstherren bei Themen des Arbeits- und Beamtenrechts und in der Kommunal- und Sozialpolitik. Unsere Gewerkschaft ist bei Tarifverhandlungen und an maßgebenden Gesetzgebungsverfahren beteiligt.
Wichtig ist mir, dass wir uns für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes auch in Sachsen-Anhalt einsetzen und als anerkannter Gesprächspartner gehört werden.


Ihre Hobbys?

…schreiben und schreiben und schreiben und…

…Fahrradfahren und Fahrradfahren und…

…meine Familie…

…manchmal gärtnern…
 

Reisen Sie gerne?

Ich bin reiselustig, weil ich auf Reisen neben neuen landschaftlichen Eindrücken anderen Menschen begegne, zuhören kann und manchmal spannende, heitere, aber auch traurige Geschichten erfahre.

Wobei können Sie sich entspannen?

…beim Schreiben, beim Fahrradfahren und beim Gärtnern…


Ihre Stärken?
Ich bin neugierig, kommunikativ, und offen….

Ihre Schwächen?
Ich bin oft ungeduldig (leider).

Lieblingsessen?
spaghetti aglio olio e peperoncino

Mit wem Sie gerne mal Essen gehen?
…mit dem Literaturnobelpreisträger Peter Handke…

Woher nehmen Sie Ihre Energie?
…aus mir selbst, von meinem Mann, meiner Familie und Freunden…

Was wünschen Sie sich von der Politik?

Ich bin mit ganzem Herzen Mitglied der Christlichen Demokratischen Partei und sehe meine Verantwortung in einem demokratischen Miteinander.
Ich wünsche mir für meine Partei die Stärkung von Frauenrechten. Insbesondere steht der Wunsch nach Veränderung von Geschlechterverhältnissen in der Partei im Vordergrund.
In den vergangenen 20 Jahren ist der Frauenanteil innerhalb der Mitgliedschaft der CDU kaum gewachsen, von 25 auf 26 Prozent.
Wenn die angedachte Wahlrechtsreform scheitert, werden wir bei der kommenden Landtags- und Bundestagswahl immer weniger Mandatsträgerinnen haben.
Das heißt, dass die CDU in ihrer Mitgliedschaft keinesfalls die Gesellschaft repräsentiert und sich von einer Volkspartei und einer Partei der Mitte mehr und mehr entfernt.


Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg bei den ehrenamtlichen Tätigkeiten!

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Darf ich vorstellen: „Mit Herz und Verstand“ Christiane Peters
CDU Kreisverband Altmarkkreis Salzwedel

Projekt Nr. 6



 

Der Weg zu unserer sechsten Frau „Mit Herz und Verstand“ führte uns zu Christiane Peters in den Kreisverband Altmarkkreis Salzwedel.

Interview
Persönliche Daten:    
Christiane Peters

  • geboren am 04.05.1955 in Salzwedel

  • Agraringenieurin

  • verwitwet, 3 erwachsene Kinder und 3,5 Enkelkinder

  • selbständige Kosmetikerin

Ehrenamtliche Funktionen: Vorstandsmitglied im CDU Stadtverband Salzwedel, Patronin der Niklaus Gerkenschen Familienstiftung, Mitglied der Lady-Lions Salzwedel, Aufsichtsrat des PUG

Erzählen Sie bitte von Ihrem Hauptprojekt: Meine Liebe zur Natur habe ich schon als Kind gehabt. Leider war es mir zu DDR-Zeiten nicht möglich, Tierärztin zu werden. Durch den Neststurz einer Schwalbe im Jahre 2009 habe ich begonnen, mich um verletzte Vögel und Jungvögel zu kümmern. Über die Jahre habe ich auf meinem Grundstück 3 Volieren bauen lassen und nehme mittlerweile viele verletze Vögel aus der Altmark und dem Wendland auf. Staatliche und gesellschaftliche Organisationen kennen meine Adresse und sprechen mich zielgerichtet bezüglich Hilfeleistungen an. Das Ziel des Hauptprojektes ist es, die Tiere wieder ihrem normalen Lebensraum zuzuführen. Dazu werden alle notwendigen tierärztlichen und pflegetechnischen Maßnahmen eingeleitet und durchgeführt. Wenn die Tiere einen normalen Entwicklungsstand aufweisen oder die gesundheitlichen Probleme behoben sind, werden sie nach Möglichkeit an den Fundorten wieder ausgewildert oder es werden geeignete Orte mit wenig Gefahrenquellen gesucht, um die Auswilderung dann dort erfolgreich durchzuführen. Dabei wird das Fachwissen verschiedenerer Behörden und Spezialisten genutzt, um für die Tiere maximale Überlebenschancen zu erreichen. Sollte eine Auswilderung nicht möglich sein, versuchen wir eine Unterbringung in geeigneten Einrichtungen (Tierpark, Vogelpark ...) zu erreichen.

Liebe Fr. Peters, was sind Ihre Ambitionen?
Die Liebe zur Natur und allen Lebewesen. Mir ist es wichtig, auch noch so kleinen Lebewesen eine Chance zu geben.

Ihre Hobbys?
Tierpflege, Geologie, Pflanzen, Malen, die Enkelkinder und mein Haus

Reisen Sie gerne?
Soweit es der Tierbestand zulässt ja, aber es ist wichtiger, sich um die Tiere zu kümmern.

Wobei können Sie sich entspannen?
Immer dann, wenn ich in der Natur bin.

Ihre Stärken?
kreativ, fürsorglich, beständig

Ihre Schwächen?
Zu viele Baustellen und zu häufiges verzetteltes Interesse an verschiedenen Dingen.

Mit wem würden Sie gerne mal Essen gehen?
Mit meiner kompletten Familie

Woher nehmen Sie Ihre Energie?
Aus den kleinen Erfolgen meiner Hobbys

Was wünschen Sie sich von der Politik?
Das alle an einem Strang ziehen und dass der Raubbau an unserer Natur ein Ende hat.

Liebe Frau Peters, vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg bei den ehrenamtlichen Tätigkeiten!

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Darf ich vorstellen: „Mit Herz und Verstand“ Katrin Jährling-Fricke
CDU Kreisverband Burgenlandkreis

Projekt Nr. 7



 

Der Weg zu unserer sechsten Frau „Mit Herz und Verstand“ führte uns zu Katrin Jährling-Fricke in den Kreisverband Burgenlandkreis.

Interview

Persönliche Daten:

Katrin Jährling-Fricke, 52 Jahre, verheiratet, zwei erwachsene Kinder und von Beruf Betriebswirtin, Finanzbuchhalterin, Fachberaterin für Existenzgründer und Unternehmensnachfolge.
 
Zu DDR-Zeiten erlernte ich den Beruf „Köchin“, da meine Eltern eine Gaststätte besaßen. Damals entstand bereits die Leidenschaft für Zahlen.
Zur Wende änderte sich alles!
Nach 6 Monaten Arbeitslosigkeit orientierte ich mich neu und fasste im Einzelhandel Fuß. Anfänglich als Verkäuferin, dann als 1. Verkäuferin, später als Stellvertreterin. Durch einen Unfall konnte ich diese Tätigkeit nicht mehr ausüben und landete in der Firma in der Verwaltung. Das war ideal! Nun konnte ich meiner Leidenschaft wieder nachgehen und wurde dafür noch bezahlt. Rechnungswesen, Lager, Logistik und Materialwirtschaft gehörten nun zu meinen neuen Aufgaben. Nebenbei bildete ich mich zur Betriebswirtin weiter, wobei ich da noch mehr lernte, was ich betrieblich mit Zahlen alles machen kann. Es kam, wie es kommen sollte! Durch die Schließung der Firma gründete ich mein eigenes Unternehmen. Setzte mich wieder nebenbei auf die Schulbank, machte meinen Finanzbuchhalter, studierte Insolvenzrecht, ließ mich fortbilden als Fachberaterin für Existenzgründer und Unternehmensnachfolge und befasse mich im Alltag auch mit Mediation.
Heute betreibe ich zwei Firmen! Die gewerbliche Tätigkeit ist meine Kanzlei, bei der sich alles um Zahlen dreht, der Buchhaltung. Die zweite Firma ist ein sogenannter kleiner privater Bildungsträger und Beratungsfirma, die vor zwei Jahren gegründet wurde. Unabhängig von der Fachkräfte-Weiterbildung lösen wir, im Rahmen des Gesundheitsmanagement, Konflikte durch Training in den Firmen. Sie kennen das auch: hoher Krankenstand, Fluktuation, unzufriedene und unmotivierte Mitarbeiter. Auch im privaten Umfeld gibt es jede Menge Konflikte, die zu bewältigen sind. Wir geben nicht nur Lösungsansätze für ein besseres und zufriedenes Miteinander, sondern, WERTSCHÄTZUNG wird GROSS geschrieben. „Behandle Jeden immer so, wie du auch behandelt werden möchtest“ (Konfuzius). Dafür brenne ich und unterstütze Städte/ Gemeinden/ Behörden sowie die freie Wirtschaft in Achtsamkeit.


Ehrenamtliche Funktionen:

  1. Kreisvorsitzende der Frauen Union im Burgenlandkreis seit 2017

  2. Mitglied im Ortverband der CDU in Weißenfels seit 2014

  3. Organisatorin und Mitbegründerin des Netzwerkes der Selbständigen Burgenlandkreis seit 2009

  4. Prüferin im Prüfungsausschuss der IHK Halle/Dessau seit 2013

  5. Vorsitzende der Schiedsstelle in Weißenfels seit 2017



Erzählen Sie bitte von Ihrem Hauptprojekt:

1.    Gründung einer neuen Plattform
Mein Hauptprojekt liegt im wirtschaftlichen Bereich. Ich unterstütze ehrenamtlich alle Unternehmerinnen und Unternehmer, die eine Firma gründen oder übernehmen möchten, da ich selbst Betriebswirtin, Finanzbuchhalterin und Fachberaterin für Existenzgründung und Unternehmensnachfolge bin und Insolvenzrecht studiert habe.
Die Idee dazu entstand selbst bei meiner Gründung. Im Oktober 2007 entschied ich mich für die Selbständigkeit und wagte einen Schritt, um auf eigenen Füßen zu stehen. Wie die meisten jungen Unternehmen, hatte auch ich ab und zu das Bedürfnis, mich mit anderen Gleichgesinnten auszutauschen. Meine Suche danach führte ins Leere oder zu Firmen, die zwar mein Bestes wollten, mir jedoch keine Hilfe dabei waren. Es dauerte ein Weilchen, bis ich Jemanden fand, der so dachte wie ich und somit schufen wir im August 2009 mit anderen Gründern eine Plattform, die damals „Existenzgründerstammtisch Weißenfels“ hieß. Monatliche Treffen fanden statt und immer war ein Referent zu einem wichtigen Thema dabei. Da ich als Betriebswirtin beruflich auch mit Gründungen, Unternehmensnachfolge oder Insolvenzen zu tun hatte, war es für mich selbstverständlich, auf die Fragen von Unternehmen fachlich zu antworten und Ihnen in allen Belangen zu unterstützen. Seit vielen Jahren führe ich als Initiatorin diese Plattform im 2 Monatstakt durch. Aufgrund des hohen Interesses von gestandenen Unternehmen änderten wir unseren Namen in „Netzwerk der Selbstständigen Burgenlandkreis“.  In diesem Rahmen organisiere ich auch die Unternehmermesse, die alle zwei Jahre in Weißenfels stattfindet und ein Unternehmerpreis vergibt.
Nun kommt manchmal der Kommentar „naja, Existenzgründungen machen doch viele“! „Stimmt, jedoch die Wenigsten im Ehrenamt“. Ob Vereine oder Firmen, Sie machen dies solange, wie es Fördergelder für die jeweilige Förderperiode gibt. Ohne eine funktionierende Wirtschaft, kann der Staat nicht leben. Ich leiste somit einen kleinen Beitrag und unterstütze „Ideen von Heute für Unternehmen von Morgen“.
Ich bin ein sehr sozialer Mensch, ich liebe und lebe diese Tätigkeit ganz nach dem Motto „Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen“. (Augustinus Aurelius)

2.    Talk & Netz
ist eine Austausch- und Unterstützungsplattform im Burgenlandkreis nur für selbständige Frauen und Frauen in Führungspositionen. Dabei bin ich, gemeinsam mit drei anderen Frauen, Mitbegründerin und Organisatorin. Das Besondere daran ist, das Treffen findet immer morgens zum gemeinsamen Frühstück statt und somit unterstützen Frauen Frauen.

Liebe Fr. Jährling-Fricke, was sind Ihre Ambitionen?
Menschen bei ihren Vorhaben, nach Möglichkeit konfliktfrei, zu unterstützen und meine Leidenschaft zur Arbeit, weil es meine Berufung ist, aus dem Unmöglichen das Mögliche zu machen. Ganz nach dem Motto „Tschakka - du schaffst es“!

Ihre Hobbys?
Sportwanderungen und Ski fahren

Reisen Sie gerne?
Oh ja, überall dorthin, wo es entweder viel Berge oder Wasser gibt.

Wobei können Sie sich entspannen?
In der Freizeit in der Sauna oder beim Ski fahren, am Meer sitzen und dem Wellenrauschen zuhören. Beruflich gelingt mir das auch, beim Erstellen von Jahresabschlüssen bin ich sehr entspannt, ich liebe Zahlen in allen Variationen. Dabei sind meine Herzfrequenz und mein Blutdruck am niedrigsten. 😊

Ihre Stärken?
Ich bin eine Kämpferin, liebe die Herausforderung, bin offen und ehrlich, dynamisch, unerschrocken und sprühe oft vor Tatendrang.

Ihre Schwächen?
Meine Ungeduld! Ich hasse Zeitverschwendung, da dies bares Geld ist und nicht einfach so auf der Straße liegt. Immer vorausschauend denken und Nützliches miteinander verbinden, das ist meine Devise.

Lieblingsessen?
Selbstgekochtes frisches Rotkraut oder Salat, asiatisch mag ich auch und nach Möglichkeit immer scharf.

Mit wem würden Sie gerne mal Essen gehen?
Mit Bruce Willis, das ist ein toller Typ.

Woher nehmen Sie Ihre Energie?
Kann ich nicht genau sagen, ich liebe meine Arbeit und mein Leben. Ich habe viele liebe nette Kunden, die mir gutes Feedback geben. Meine Umgebung erfüllt mich mit vielen schönen Dingen, dass macht mich glücklich und zufrieden.

Was wünschen Sie sich von der Politik?
Nicht die Augen zu verschließen vor den Ängsten und Nöten der Bürger. Öfters an der Basis zu sein und nicht nur erzählen, sondern auch machen, was den Bürgern hilft.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg bei den ehrenamtlichen Tätigkeiten!

Auf unserem Youtube-Kanal: Frauen Union der CDU Sachsen-Anhalt finden Sie das entsprechende Video dazu.


 
Darf ich vorstellen: „Mit Herz und Verstand“ Eva-Maria Krost
CDU Kreisverband Saalekreis

Projekt Nr. 8



Der Weg zu unserer achten Frau „Mit Herz und Verstand“ führte uns zu Eva-Maria Krost in den Kreisverband Saalekreis.

Interview

Persönliche Daten:

Geb.: 27.01.1945
1963 Abitur
1963-1969 Studium Chemische Verfahrenstechnik THC Merseburg ( Dipl. Ing.)
1968 Heirat mit Walter Krost
1973 u. 1976 Geburt unserer Töchter Birgit und die Zwillinge Astrid und Dorit
Wohnhaft in Benkendorf

Ehrenamtliche Funktionen:

Vorstandsmitglied im Heimatverein Salzmünde
Seit 1990 für die CDU im Gemeinderat bzw. Ortschaftsrat in Salzmünde
Berufene Bürgerin im Schul-, Kultur-, Sozial- und Sportausschuss
Seniorenbetreuerin in Benkendorf und Salzmünde
Mitglied in der Senioren-Union der CDU


Erzählen Sie bitte von Ihrem Hauptprojekt:

Das fällt mir ein bisschen schwer, das bedeutet, ich habe kein Hauptprojekt - aber einige Lieblingsprojekte:

Als Erstes möchte ich den Umbau einer Trafostation für den Artenschutz vorstellen:

Seit 1990 bin ich im Gemeinderat Salzmünde, als Vorsitzende im Kultur- und Sozialausschuss bzw. im Ortschaftsrat, ehrenamtlich tätig.
Als das nicht mehr benötigte Trafohaus in Benkendorf abgerissen werden sollte, war mein Ziel der Erhalt des Trafohauses mit einer möglichen Umnutzung als Artenschutzhaus.
Ich suchte das Gespräch mit dem Bürgermeister, informierte mich in der Verwaltungsgemeinschaft und nahm Kontakt mit dem Landkreis Saalekreis – Bereich Umwelt und Artenschutz - und der MEAG Regionalnetz Süd auf.
Es ging um die Möglichkeit der Nutzung des Trafohauses als Objekt des Artenschutzes und um eine fachliche Unterstützung im Zusammenhang bei der Beantragung von Fördermitteln.
Schon im Vorfeld hatte ich mich informiert, dass die enviaM Mitteldeutschen Energie AG nicht nur keine Kosten für die Übernahme verlangte, sondern sogar noch einen finanziellen Zuschuss für den Umbau beisteuern wollte - was dann auch geschah.
Schließlich gelang es mir mit diesen Argumenten, die Mehrheit der Gemeinderäte von diesem Projekt zu überzeugen.
Mit Beschluss des Gemeinderates erfolgte so die kostenlose Übernahme der Trafostation in Benkendorf von der enviaM Mitteldeutschen Energie AG zur Nutzung für Arten- und Naturschutzzwecke.
Heute sind die Benkendorfer froh und stolz, dass dieses Objekt als saniertes ortsbildprägendes Bauwerk erhalten wurde und nun einer umweltfreundlichen Nutzung dient.

Weitere Projekte, die ich ehrenamtlich unterstütze: Spendenaktion für einen passenden Kronleuchter in unserer Kirche.
Initiierung und Durchführung eines Schulprojektes im Zusammenhang mit den Ausgrabungen vor dem Bau der Autobahn in Salzmünde (bekannt auch als Salzmünder Schnurkeramik). Nachbau eines Erdwerkes mit den Schülern
Betreuung der Senioren von Benkendorf und Salzmünde


Liebe Fr. Krost, was sind Ihre Ambitionen?
Mein Streben geht nicht nach etwas „Höherem“, was immer es auch sein soll, meine Ambitionen sind Glaubwürdigkeit, Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft.
Ich versuche jetzt noch meine Kinder und Enkel mit Rat und Tat zu unterstützen, auch wenn erstere schon den Kinderschuhen entwachsen sind.


Ihre Hobbys?
Computerarbeit (u. a. Fertigstellung eines Kinderbuches und Fotobücher), Gymnastik im Seniorensport, regelmäßig Schwimmen im Pool, lesen (vorwiegend Belletristik) und wandern – letztes Silvester ging es wieder per pedes auf den Brocken.

Reisen Sie gerne?
Ja – aber, neben Entspannung sollte die Kultur und Architektur des Landes nicht zu kurz kommen.
Ich muss auch nicht die ganze Welt in 80 Tagen bereisen – weniger ist oft mehr.

Wobei können Sie sich entspannen?
Beim Kartenspiel, bei der Gartenarbeit, bei irischer Musik etc.

Ihre Stärken?
Ich bin konsequent, konservativ und rational - aber mit einer großen Portion Empathie – d.h. mit Herz und Verstand. Ich kann auch gut zuhören.

Ihre Schwächen?
Ich möchte oft Vieles parallel erledigen. Ich unterschätze manchmal den Zeitaufwand.
(andere Schwächen gebe ich hier nicht bekannt)

Lieblingsessen?
Bayrisch Kraut, Schlesischer Streuselkuchen und  und  und….

Mit wem würde Sie gerne mal Essen gehen?
Mein Favorit (Stephen Hawking) ist leider schon verstorben.
Ich würde mich aber gerne mal mit einem Fachmann über Schwarze Löcher und den Urknall unterhalten, z.B. mit dem Professor Harald Lesch.

Woher nehmen Sie Ihre Energie?
Ich habe einen sehr verständnisvollen Ehepartner, eine ganz tolle und auch große Familie (8 Enkel), die mich auf Trab hält und ich habe im Laufe der Jahre gelernt, mich an dem Öttinger Gebet* zu orientieren. *Öttinger Gebet:
Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Was wünschen Sie sich von der Politik?
Einen klaren Kurs – Visionen ohne Realitätsverlust – und für mich ganz wichtig
miteinander reden, Entscheidungen treffen und danach zeitnah und konsequent handeln auf der Grundlage unserer christlichen Werte.


Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg bei den ehrenamtlichen Tätigkeiten!




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